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PayPal Käuferschutz – was man beachten sollte

Samstag, 28. Juni 2008 von achim

Zahlreiche Foren und Branchendienste verweisen auf zunehmende Probleme beim Einfordern des PayPal Käuferschutzes. Auf Millionen von eBay-Seiten wird immer wieder der Eindruck erweckt, dass es sich um eine “todsichere Sache” handelt. Das Procedere scheint klar: “Wenn ich nichts geliefert bekomme oder der Artikel erheblich von der Beschreibung abweicht, dann geben mir eBay und/oder PayPal mein Geld zurück”. Denn neben jeder Auktion, die PayPal als Zahlungsmethode anbietet, steht ja:

Bis hier hin geht die schöne, heile eBayPayPal-Welt – wer nicht auf “Mehr zum Thema” klickt, wird nie erfahren, dass es durchaus Ausnahmen und Regeln gibt, die zu beachten sind. Klar, denn die würden ihn vielleicht vom Kauf per PayPal abhalten und eBay so Gewinneinbußen bescheren.

Folgendes sollte man auf jeden Fall beachten (bitte kommentieren, falls ich etwas übersehen habe):

Der Käuferschutz ist eine Kulanzleistung: So steht es in den Richtlinien und das heisst, er ist überhaupt nicht garantiert! Deshalb steht da auch unter dem Punkt Verfügbarkeit des PayPal-Käuferschutzes: “PayPal behält sich das Recht vor, jederzeit im eigenen Ermessen und ohne Angabe von Gründen den PayPal-Käuferschutz zu ändern oder zu streichen.”

Der Bezug zum eBay-Artikel muss klar zu erkennen sein: Kein Geld ohne direkten Artikelbezug schicken.

Der Käuferschutz gilt für materielle Güter, aber z.B. nicht für einen ersteigerten Gutschein.

Nicht geschützt sind “Artikel, die nicht versandt werden”, z.B. Fahrzeuge, einschließlich Autos, Motorräder, Boote und Flugzeuge.

Innerhalb von 45 Tagen muss eine Konfliktlösung über den PayPal-Account eingeleitet werden.

Innerhalb von 10 Tagen muss auf alle Anfragen von PayPal zum beantragten Käuferschutz geantwortet werden.

Wenn der gelieferte Artikel erheblich von der Beschreibung abweicht, muss der Käufer PayPal eventuell “auf eigene Kosten Dokumente zur Unterstützung der Forderung” gegenüber dem Verkäufer zusenden – was auch immer das heisst, es ist jedenfalls nicht kostenlos.

Nützliche Links:

Schritt-für-Schritt-Anleitung für Antrag auf PayPal-Käuferschutz

Einfaches Sniper-Tool – auch für Anfänger: SchnapperPlus

Samstag, 28. Juni 2008 von achim

Jeder hat es schon mal erlebt: Man möchte einen Artikel ersteigern, hat sein Gebot auf der eBay-Website abgegeben, glaubt das Schnäppchen schon sicher in der Tasche – und wenige Sekunden vor Ende der Auktion wird man überboten und hat keine Chance mehr, höher zu bieten. In der Mehrzahl solcher Fälle war ein sogen. Sniper-Programm im Einsatz.

Damit alles seine Richtigkeit hat: eBay verbietet in seinen Grundsätzen den Einsatz solcher Programme, allerdings wird die Verwendung auch nicht wirksam unterbunden.

Manche dieser Sniper-Programme bieten zahlreiche Funktionen und können wirklich viel! Viele von Ihnen sind allerdings auch kompliziert zu bedienen und daher kaum für Anfänger geeignet. Was uns zum Gegenstand dieses Postings bringt: SchnapperPlus. Der Name lässt bereits richtig vermuten, dass es sich um ein Programm in deutscher Sprache handelt. Die Programm-Oberfläche präsentiert sich bewusst einfach und wirkt aufgeräumt.

Die Verwendung ist denkbar einfach: SchnapperPlus starten, den eBay-Wunsch-Artikel im Brwoser aufrufen und im SchnapperPlus-Fenster auf “Artikel übernehmen” klicken. Nun werden die wichtigsten Informationen zu dem Artikel angezeigt und man kann ein Maximal-Gebot eingeben. Den Rest erledigt das Programm.

Vorher empfiehlt es sich, in den Optionen einzustellen, wie lange vor Ablauf der Auktion das eigene Gebot an eBay geschickt werden soll. Auch dieser Dialog ist überschaubar.

Nun noch etwas zum Preis: Das Programm ist nicht kostenlos, wie einige seiner Kollegen: Es kostet als Shareware aktuell 15,95 Euro. Dafür hat man aber, neben den bereits beschriebenen Vorteilen, ein deutschsprachiges Support-Forum und notfalls eine Telefonnummer, bei der man ohne teure 0900-Gebühren anrufen kann. Auch chip.de hat geurteilt, dass sich die Investition lohnt.

Alles in allem ein gelungenes Programm – insbesondere für eifrige Anfänger, die auch “Auktions-Gewinner sein wollen”.

Neue Versandarten bzw. Versandservices ab 20.7./1.8.

Samstag, 28. Juni 2008 von achim

eBay reduziert die Anzahl auswählbarer Versandarten bzw. Versandservices (beide Ausdrücke werden verwendet) für den nationalen und internationalen Versand. Beispielsweise werden bald statt 18 nationalen Versandarten nur noch 12 zur Auswahl stehen. Der zeitliche Ablauf ist folgendermaßen geplant: Ab 20. Juli stehen sowohl alte als auch neue Versandarten zur Verfügung – ab 1. August dann nur noch die neuen. 

Wichtig für Verkäufer:

eBay stellt ab 1.8. Angebote, die noch mit alten Versandarten eingestellt sind (zB regelmäßig wiedereingestellte Angebote) automatisch auf eine neue Versandart um! Es gibt eine Vergleichstabelle auf dieser eBay-Seite (weiter unten auf der Seite). Wenn man mit dem Ergebnis einverstanden ist, muss man nichts tun.

Allerdings gibt es zumTeil deutliche Änderungen bzw. auch Umformulierungen: Aus Nachnahme (Versand inkl. Nachnahmegebühr) wird z.B. Nachnahme (inkl. aller Gebühren). Darauf muss man vielleicht mit veränderten Versandkosten reagieren. Nachschauen lohnt sich also! Die neuen Versandarten stehen auf der gleichen Seite. Insgesamt geht der Trend deutlich zum versicherten Versand hin. Sicher ein Teil der Kampagne zur Förderung des “positiven Kauf-Erlebnisses”.

“Regeln, News, Tools und Rechtliches – einfach den Überblick behalten!”

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