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Zusätzliche Services für Verkäufer?

Freitag, 30. Mai 2008 von achim

eBay streichelt seine Verkäufer – mit (fast) nichts. Den Eindruck kann man zumindest schnell gewinnen, wenn man sich die aktuelle News anschaut. Es gibt jetzt nämlich zusätzliche Services für Verkäufer, von denen es viele auch schon vorher gab… ;)

Folgendes bietet eBay an:

  • Wir achten zukünftig mehr darauf, dass Käufer ihre geschlossenen Verträge einhalten und Waren bezahlen“: Das hat man früher nicht?? Hmm…
  • Nicht zahlende Käufer werden schneller und härter sanktioniert“: Wie, das weiss eBay wie so oft ganz allein…
  • Verkäufer können den “Käuferkreis einschränken”: Das wird dann wohl Standard werden… Bieter, die öfter nicht bezahlt haben oder von anderen Verkäufern gemeldet wurden. Schade nur, wenn man einer der Ersten ist…
  • Verkäufer können eine “Liste gesperrter Bieter” anlegen und so bis zu 5000 (früher nur 1000) potentielle Käufer ausschließen: Und woher weiss der Verkäufer nochmal, welche? Und was ist, wenn es bei eBay mehr als 5000 Betrüger gibt, die bei mir kaufen wollen? Bei 14,5 Mio aktiven Mitgliedern nur in Deutschland…
  • Probleme mit Käufern können viel einfacher gemeldet werden- es gibt einen Link beim Abgeben der Bewertung: Klar, viel einfacher… löst aber das aktuelle Problem eines Verkäufers vermutlich auch nicht.

Klar, dass eBay was für seine Käufer tun muss. Wie wäre es mit der Verkleinerung des Risikos durch Reduzierung der Einstellpreise und Gewinnbeteiligung? Naja, es wird ja auch ein Bonusprogramm für Powerseller geben. Man wird sehen, was die Verkäufer damit anfangen.

Fairerweise muss man eBays Ansatz loben, den Kunden mehr bieten zu wollen. Da auf eBay mittlerweile sehr viele gewerbsmäßig verkaufen, ist es in Ordnung, sie auch so zu behandeln. Ikea bewertet seine Kunden ja auch nicht, wenn sie sich ein Sofa gekauft haben.

Höchstgrenzen für Versandkosten werden eingeführt

Donnerstag, 29. Mai 2008 von achim

Ab 15. Juni wird eBay in 34 Unterkategorien verbindliche Höchstgrenzen für Versandkosten einführen. Zusätzlich behält sich eBay in drei weiteren Unterkategorien vor, Angebote mit Versandkosten über 8 Euro auf überhöhte Versandkosten zu prüfen und die Angebote ggf. zu löschen.

Auf dieser eBay-Seite hat man eine gute Übersicht, um welche Unterkategorien es sich jeweils handelt. Wer trotzdem höhere Versandkosten eingeben will, der erhält laut eBay einen Warnhinweis und kann sein Angebot nicht einstellen. Die Obergrenzen schwanken zwischen 5 und 8 Euro. Berechnungsgrundlage sind die in einer Kategorie durchschnittlich verlangten Versandpreise.

Grundlage für die Neuregelung ist eine erhöhte Unzufriedenheit bei den Käufern, die man den detaillierten Bewertungen und häufigeren Kundenbeschwerden entnommen haben will.

Ich denke, jeder Käufer hat sich schon mal über ein “Schnäppchen” geärgert, das sich nach Hinzurechnen der Versandkosten als viel zu teuer entpuppt hat. Dem wird nun ein Riegel vorgeschoben! Weiterer Vorteil: Die Angebote werden dadurch vergleichbarer, ohne immer rechnen zu müssen.

Allerdings muss man trotzdem weiter genau hinsehen, denn es werden wirklich nur deutlich überhöhte Versandkosten ausgesperrt. Wenn es um ein paar Euro geht, dann lohnt sich der Blick auf den Gesamtpreis weiterhin.

Probleme bei PayPal – Zahlungen kamen nicht an

Mittwoch, 28. Mai 2008 von achim

Wie eine Sprecherin von PayPal gegenüber Focus online bestätigte, seien im Mai von PayPal aus beauftragte Zahlungen an das eigene Bankkonto teilweise nicht angekommen. Der Fehler soll aber nun behoben worden sein.

Betroffene müssen die Zahlung laut PayPal nicht wiederholen – ihnen entstünden auch keine zusätzlichen Kosten.

“Regeln, News, Tools und Rechtliches – einfach den Überblick behalten!”

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